… kochen für einen sozialen Zweck!

Einmal im Jahr findet die Wohltätigkeitsveranstaltung ‚Festival de la Comida Internacional‘ (Festival der internationalen Küche‘  zugunsten von an Krebs erkrankten Menschen von der Fundacion Al Servio del  Enfermo de Cancer (FASEC) hier in Cuenca statt. Die ausländischen Bewohner von Cuenca bereiten typische Speisen aus ihren Heimatländern zu und verkaufen diese bei dieser Veranstaltung. Der komplette Erlös wird der FASEC für die Unterstützung der an Krebs erkrankten Menschen gespendet.

Das Festival der internationalen Küche wurde im Jahr 2012 zum 18. Mal am 11. November in der Mal de Rio (Einkaufszentrum mit Räumen für größere Veranstaltungen) durchgeführt.  Menschen aus über 20 Nationen nahmen an dieser Veranstaltung teil und gaben mehreren tausend Menschen einen Einblick in ihre Heimatküche.  Diese Veranstaltung war ein richtiger Renner. Nicht nur die Besucher hatten ihren Spaß und Vergnügen – auch die Teilnehmer.  Dieses Jahr war der Stand der ‚Deutschen‘ mit etlichen Kollegen(-innen) von unserer Schule gut vertreten.  Nicht nur das Essen aus deutschen Landen  zog viele Besucher an unseren Stand – beeindruckt waren auch viele Besucher von der Größe eines Teils der Mannschaft hinter der Theke. Drei der Kollegen vom Colegio Aleman Stiehle de Cuenca haben die stattliche Körpergröße von etwa 2 Meter und mehr. Es wurden  viele Fotos von und mit diesen Kollegen gemacht. An unserem Stand gab es Sauerbraten, Leberkäse, Bratwurst in etlichen Variationen, Kartoffelsalat, Kartoffelpüree, bayrisch Kraut und bayrischen Obatzten (angemachter Käse). Deutsches Bier konnten wir aufgrund des Einkaufpreises (Erdinger Weißbier > $5,00) leider nicht anbieten. Da ich auch hier in Cuenca die Finger nicht vom Kochen lassen kann, habe ich 10 kg Weißkraut und 5 kg Käse zu den bayrischen Gerichten an einem Samstagnachmittag verarbeitet. Als ‚Gehilfen‘ zum Abschmecken hatte ich einen ecuadorianischen Mitarbeiter aus der Verwaltung der Schule. Nicht nur der Sonntag war eine einmalige Sache, auch die Vorbereitung am Samstagnachmittag war eine gelungene und runde Sache (Kochen macht Durst!). Am Ende der Veranstaltung gegen 15 Uhr waren wir restlos ausverkauft.

Einige Impressionen vom Festival de la Comida Internacional (Fotos mit dem Handy):

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2 Argentinier, die sehr gut ‚drauf‘ waren.

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